Praxis Kalbitzer

Manfred-von-Richthofen-Straße 15
12101 Berlin-Tempelhof

Die Praxis

Wir sind eine ärztlich-psycho­logische Gemeinschafts­praxis und bieten Psycho­therapie und Coaching für Erwachsene, Kinder und Jugendliche an. Wir arbeiten entsprechend der Richt­linien­verfahren Verhaltens­therapie und tiefen­psychologisch fundierte Psycho­therapie und nutzen zudem Methoden der systemischen Therapie.

Behandlungskonzept

Im Zentrum unserer Arbeit steht die Wertschätzung für jeden Menschen mit seinen persönlichen Lösungs­strategien. Wir sehen unsere Aufgabe in der Benennung und Anerkennung von Ressourcen. In der Förderung der Fähigkeit zum Perspektiv­wechsel. Im gemeinsamen Identifizieren von bewussten und unbewussten Konflikten und dem Erkennen von Veränderungs­möglich­keiten. Und in der Unterstützung beim Entwickeln einer gelassenen Akzeptanz gegenüber dem Un­ver­änder­lichen.

Luise Kalbitzer

Psychologische Psychotherapeutin
Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Erwachsene, Kinder und Jugendliche
Telefon: +49 (0)30 21917553

Dr. Jan Kalbitzer

Facharzt für Psychatrie und Psychotherapie
Privatpatienten und Selbstzahler

Telefon: +49 (0)30 21962959
jan.kalbitzer[at]posteo.de

Abrechnung

Wir sind eine Privatpraxis und rechnen entsprechend der Gebühren­ordnung für Ärzte (GOÄ) bzw. Psychologen (GOP) ab. Bei Privat­patienten regelt der Versicherungs­vertrag, ob und in welchem Umfang die Kranken­kasse die Kosten einer Psycho­therapie übernimmt. Wenn Sie gesetzlich versichert sind, dann prüfen wir mit Ihnen gerne die Möglich­keiten einer „Kosten­erstattung“. Unabhängig von Ihrer Kranken­kasse können Sie die Behandlung bei uns auch als Selbst­zahler in Anspruch nehmen.

Aktuell

Die Angst als Kompass nutzen, Deutsch­land­funk Nova vom 21.10.2018 (Interview mit Jan Kalbitzer): "Das Geschenk besteht darin, wenn man nicht wegläuft vor der Angst, sondern sich damit beschäftigt, dann kann man sie wie einen Kompass benutzen, der einem zeigt, wo man langgehen muss. (...) Letztendlich ist es so, dass der Tod nicht schön ist. Dadurch, dass wir sterben, wird unser Leben aber erst wertvoll."

Die gar nicht so verlorene Generation, Süddeutsche Zeitung vom 10.8.2017 (Essay): "Getrieben von einer unendlichen Flut an Ratgebern, sind Generationen über­besorgter Eltern herangewachsen, die ihre Kinder vor allen Gefahren des Lebens schützen wollen, weil sie Angst haben, durch Versäumnisse schuld zu sein an deren zukünftigem Scheitern. Doch das führt fatalerweise zum Gegenteil, weil den Kindern durch das ständige Abschirmen die Möglichkeit genommen wird, echte Heraus­forderungen zu meistern und durch diese Erfahrung das Gefühl zu entwickeln, den Heraus­forderungen der sie umgebenden Welt gewachsen zu sein."

Die Schönheit in der Andersartigkeit, Frankfurter Allgemeine Sonntags­zeitung vom 30.4.2017 (Essay): "Wir müssen uns als vielfältige Gemeinschaft auch klar darüber werden, wo die Grenzen der Handlungs­freiheit Anders­denkender sind. Und zwar unabhängig davon, ob ihre Über­zeugungen mit unseren eigenen übereinstimmen. (...) Wir müssen die Grenzen der Freiheit so festlegen, dass wir sie anwenden können, ohne mit zweierlei Maß zu messen."

Wie das Internet unser Gehirn verändert, Süddeutsche Zeitung vom 21.12.2016 (Interview mit Jan Kalbitzer): "Das mit den Filter­bubbles halte ich in Teilen für ein Gerücht. Wir sind derzeit durch das Internet mit so vielen neuen Informationen konfrontiert wie noch nie zuvor. Ich denke, dass viel von der gefühlten gesell­schaftlichen Überforderung auch damit zu tun hat. Außerdem habe ich den Eindruck, dass das Argument der Filterblase oft ein Herab­blicken ist auf Leute, die sich angeblich in solchen Filterblasen befinden. Wir werfen das gerne unseren "gefühlten" Gegnern vor, das erinnert mich immer an Ehestreits, in denen es ja auch oft so parallele Realitäten gibt, aber man immer seine eigene Realität für unglaublich objektiv hält und dem anderen Verzerrung vorwirft. Es werden in den aktuellen Diskussionen auf beiden Seiten Regeln des fairen Umgangs miteinander verletzt und es wird unzulässig pauschalisiert."

Wozu Psychiater besser schweigen, DER SPIEGEL 49/2016 (Essay): "Genau dies sollten Psychiater meiner Ansicht nach nicht tun: durch das großzügige Austeilen psychiatrischer Diagnosen in gesellschaftliche Prozesse eingreifen. Wir haben eine lange und teilweise düstere Geschichte, in der wir ungerechte Systeme unterstützt haben, indem wir seine Gegner und Opfer für psychisch krank erklärten."

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